Longieren leicht gemacht Unsere Hundeschule zeigt Ihnen, wie es geht

Josef Strunk beim Longiertraining

Longieren – das kennen viele nur aus dem Reitunterricht. Der Bindungsaufbau zum Tier bietet sich aber auch vielfach für die Arbeit mit dem Hund an. Man kontrolliert das Tier – bleibt dabei aber auf Distanz. So kann die Kommunikation zu unserem vierbeinigen Freund verbessert werden, da nur über Körpersprache kommuniziert wird.

Kaum zu glauben, aber auf diese Weise können Sie Ihrem Hund sogar das gewünschte Tempo oder einen Richtungswechsel vermitteln. Durch verschiedene Sichtzeichen die Sie nach und nach erlernen, können außerdem Befehle wie „Steh“, „Sitz“ und „Platz“ antrainiert werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass der Hund das Weite sucht. Man lernt nicht nur selbst, direkt über Körpersprache zu kommunizieren – auch der Hund gewöhnt sich daran, im Blickkontakt zu bleiben und auf Ihre Zeichen zu achten.

Das Training führt langfristig dazu, dass sich das Tier besser an Ihnen orientiert. Es lernt Grenzen und Regeln zu akzeptieren und achtet mehr auf Ihre Körpersprache.

Doch das Longier-Training hat noch einen weiteren großen Vorteil:

Ist Ihr Hund am Tag noch nicht körperlich und mental ausgelastet, bietet die Übung die Möglichkeit, Stress abzubauen. Besonders für bewegungsfreudige Vierbeiner ist dies eine sinnvolle Beschäftigung. Auch im Hundesport kann dieses Training angewandt werden, um das Tier im Folgenden gezielter und bewusster zu führen.